Den Stachel noch tiefer ins Fleisch gejagt!

Oder warum das mit Lerntipps und -tricks so eine Sache ist und man sich über ein Einser-Abitur nicht unbedingt immer freuen kann.

Am 14. Mai 2018 stiess ich im online-Portal der Spiegel-Redaktion auf den Artikel So wurde ich vom schlechten Schüler zum Einser-Abiturienten, der in der Rubrik Leben und Lernen/Schule erschien und mit Strategisches Lernen überschrieben ist. (Beitrag in Spiegel-online)

Mit dem Artikel wurden Auszüge eines Interviews veröffentlicht, das die Journalistin Julia Köppe mit betreffendem Einser-Abiturienten, Tobias Brandt, führte, der seine Strategien in Tipps und Tricks für die breite Schülerschaft in seinem Buch Der entspannte Weg zum 1er-Durchschnitt; Wie schule wirklich funktioniert, zur Verfügung stellt. Das Buch ist im 2a Verlag erschienen und zum Preis von 12,80 Euro zu haben.

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Die Unterrichterei – Literaturempfehlung: Gerald Hüther „Etwas mehr Hirn, bitte“

Gerald Hüther: Etwas mehr Hirn, bitte

Die Unterrichterei (www.die-unterrichterei.com) möchte auch immer wieder auf Literatur aufmerksam machen, die sich dem Thema ‘Optimierung von Bildungsprozessen’ annimmt und Anregungen für Lehrpersonen und Unternehmen sowie Fachexperten im Bildungswesen bereithält. Die aktuelle Literaturempfehlung stammt aus der Feder von Gerald Hüther und ist eine Einladung zur Freude am eigenen Denken und zur Lust am gemeinsamen Gestalten.

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Differenzierung, Individualisierung und Personalisierung

«Mit Heterogenität musst du heute im Unterricht umgehen können. Das ist alltagsschulische Realität!» Wer kennt sie nicht, solche oder ähnliche klugen Äusserungen, die gerne von denen getätigt werden, die nicht im Unterricht stehen? Dass Homogenität im Unterricht nicht mehr Realität ist und vielleicht nie war, ist schulpolitischen Vorstössen zu verdanken, die an sich nicht falsch sein mögen, in die Pädagoginnen und Pädagogen aber hineingeworfen wurden, wie andere in kaltes Wasser. Die Alternative Schwimmen oder Untergehen ist hier vor dem Hintergrund, dass die Aufgaben, die heute an Schulen geleistet werden müssen, gesellschaftlich von zu grosser Bedeutsamkeit sind, schlichtweg ein Affront und keine zielführende Vorgehensweise.
Vielleicht bringt dieser Blog ein wenig Struktur und Anregung in den Umgang mit Heterogenität im Klassenzimmer.

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ADHS – ja und?!

Schülerinnen und Schüler mit ADHS gelten häufig als Schreckgespenster für jeden Unterricht. Der gespensterhafte Schrecken ist aber gar nicht so gross und sogar lernförderlich nutzbar, wenn man betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Bedürfnissen wahr- und ernstnimmt. Das fällt schon mal gleich viel leichter, wenn man die vier Buchstaben dieser Diagnose einfach umdeutet. Legen wir also los:

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Lehrerausbildung – was wirklich zählt?!

Lehrersein ist Vieles: attraktiv, gut bezahlt, mit viel Freizeit ausgestattet und einfach nur wahnsinnig toll. Komisch nur, dass nicht alle Lehrer werden wollen und manche sogar wild den Kopf schütteln und sich hinreissen lassen zu Äusserungen wie «Ich? Niemals!» Woran das wohl liegen mag? Vielleicht an der Realität? Welche Belastungen bringt der Lehrerberuf mit sich und wie werden angehende Lehrpersonen auf die ihnen begegnenden Anforderungen vorbereitet? Was zählt wirklich in der Lehrerausbildung?

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Digitalisierung

Von welcher Infrastruktur ist eigentlich die Rede, wenn die Schule – oder besser: der Unterricht – digitalisiert werden soll? Bei genauerer Betrachtung stellt man nämlich fest, dass bei aller Hard- und Software auch noch die Komponente Mensch – oder besser: die Lehrperson – zu berücksichtigen ist. Digitalisierung, die alleine Technik, Bits und Bytes fokussiert, wird scheitern, da mag die Technik noch so gut sein. Unterricht wird immer noch von Menschen gemacht – und das wird auch so bleiben!

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